Risikogruppen für Nagel- und Fußpilz

NagelpilzrisikoFußpilz ist ein Thema, mit dem man sich in der Regel erst dann auseinandersetzt, wenn man selbst davon betroffen ist. Dabei ist eine Pilzerkrankung bei uns keine Seltenheit mehr und man sollte auch bedenken, dass das Risiko im Laufe der Jahre immer ansteigt. Doch welche Menschen sind überhaupt am meisten betroffen?

Schuhe als Risikofaktor

Fußpilz kann unter anderem dann entstehen, wenn man über einen längeren Zeitraum in festem Schuhwerk verharrt. Gerade im Sommer besteht für Menschen, die tagsüber feste Schuhe tragen müssen, ein hohes Risiko von Fußpilz heimgesucht zu werden. Das Problem ist, dass es viele Berufe gibt wie beispielsweise Bauarbeiter, die nicht einfach Sandalen tragen können, sondern während den Arbeitszeiten auf festes Schuhwerk angewiesen sind. Zudem gibt es noch Menschen, die von Natur aus eine stärkere Schweißbildung als andere haben, also mehr schwitzen. Diese Personen werden häufig von Fußpilz heimgesucht und sollten entsprechend etwas dagegen tun.

Risiko durch chronische Krankheiten

Zudem haben auch Menschen mit chronischen Krankheiten ein erhöhtes Fußpilzrisiko, sowie Menschen, die ein geschwächtes Immunsystem, sei es krankheitsbedingt oder aus anderen Gründen haben. Auch Menschen, die sich häufig in öffentlichen Schwimm- oder Hallenbädern bzw. Saunas aufhalten laufen Gefahr, von Fußpilz heimgesucht zu werden. Obwohl die meisten öffentlichen Einrichtungen mit speziellen Vorrichtungen ausgestattet sind, um Fußpilz vorzubeugen, bliebt dennoch das Risiko bestehen. Hier sollte man sich nicht in falscher Sicherheit wiegen und notfalls daheim nochmal für die nötige Hygiene sorgen.

Sport birgt ein Risiko

FusspilzrisikoDoch auch Sportler haben ein erhöhtes Fußpilzrisiko zu tragen. Gerade Fußballer oder Basketballer, die bei Hitze in festem Schuhwerk trainieren laufen Gefahr, sich einen Fußpilz einzufangen. Des Weiteren sollten sich auch Menschen vor Fußpilz in Acht nehmen, die von Durchblutungsstörungen heimgesucht werden. Dazu zählen unter anderem starke Raucher und Senioren. Gerade wenn man sich über einen längeren Zeitraum mit festem Schuhwerk in der Sonne befindet, sollte man dafür sorgen, abends die Füße gründlich zu waschen und etwas Luft heran zu lassen.

Weitere Risikofaktoren für Nagelpilz

Durch die gemeinschaftliche Verwendung von beispielsweise Arbeitsmaterialien oder Kleidungsstücken kann das Nagelpilzrisiko ebenfalls erhöht werden. Es ist keine Seltenheit, dass man manche Dinge wie Schuhe oder Socken innerhalb der Familie oder in einer Partnerschaft teilt. Hier besteht die Gefahr, dass sich die Pilze rasch übertragen können, auch wenn diese noch nicht ersichtlich sind. Wenn man gemeinsam Schuhe oder Sportaurüstungen verwendet, sollte man stets darauf achten, dass man diese regelmäßig säubert und desinfiziert. Ebenfalls betroffen sind Gegenstände des alltäglichen Lebens wie Handtücher oder Strümpfe.

Ebenfalls sollte man bedenken, dass die Möglichkeit von Fußpilz heimgesucht zu werden auch erbbedingt ist. Es ist nicht selten, dass Menschen ein erhöhtes Fußpilzrisiko haben, da sie es von den vorherigen Generationen vererbt bekommen haben. Das Problem hierbei ist, dass eine solche Vererbung nicht sonderlich offensichtlich ist. Klarheit kann hier ein Besuch bei einem Arzt verschaffen, der feststellen kann, ob man erbbedingt an einem erhöhten Nagelpilzrisiko leidet oder nicht.

Man sieht, dass die Gefahren einer Fußpilzerkrankung überall lauern, wenn man sich nicht davor schützt. Obwohl viele öffentliche Orte wie Saunen und Bäder mit dementsprechenden Schutzmaßnahmen ausgerüstet wurden, besteht immer noch ein gewisses Risiko einer Fußpilzerkrankung. Man sollte darauf achten, sein Schuhwerk häufig zu wechseln und auch Einlagen und Socken regelmäßig gegen neue auszutauschen.

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